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Christian Willisohns
musikalische Karriere beginnt 1980 in der Münchner Clubszene. Neben
immer mehr werdenden Auftritten in Deutschland engagiert ihn ab Mitte
der Achtziger Jahre der legendäre Züricher Blues Club Limat Quai 82 als
Pianist und Leiter der Rhythmusgruppe von Stars wie Zora Young, Aron
Burton, Margie Evans, Louisiana Red u.a.
So entstehen
zahlreiche Kontakte zur amerikanischen Bluesszene und 1987 die erste
Tour in den USA mit Zora Young, wo er die Chance hat, mit Junior Wells,
Buddy und Phil Guy, Johnny LittleJohn, Sunnyland Slim und Homesick James
bei nächtelangen Jam Sessions zu musizieren und den Chicago Blues zu
verinnerlichen.
Danach folgen
Plattenaufnahmen und eine Tournee durch die Schweiz mit der Bluesband „The
Raindogs“ und Aron Burton, Projekte mit Vince Weber und Torsten
Zwingenberger und zahlreiche Festivalauftritte mittlerweile in ganz
Europa.
Als Meilenstein in
seiner Karriere bezeichnet Willisohn die Freundschaft und Zusammenarbeit
mit Lillian Boutté, die er 1988 beim Kemptener Jazzfrühling kennenlernt.
1991 fliegt Christian Willisohn zu ihr in ihre Heimatstadt New Orleans
und die beiden nehmen in Allen Toussaints „Sea Saint Studios“ mit der
Fats Domino Rhythm Section (Irving Charles und Smokey Johnson) und
Thomas L’Etienne ihr erstes gemeinsames Album „Lipstick Traces“ auf.
Die beiden touren
während der folgenden Jahre viel durch Europa, die USA, Australien und
Neuseeland, und immer wieder zieht es Christian Willisohn nach New
Orleans, wo er die verschiedenen musikalischen Einflüsse der Stadt
„einatmet“ und sie Teil seines ganz persönlichen Stils werden lässt. So
entsteht Anfang der 90er Jahre die „New Rhythm ´n Blues Band“ (mit Rick
Hollander drums, Rocky Knauer bass, Nick Woodland
guitar, Stephan Holstein sax, cl, Ludwig Seuss organ)
mit fast ausschließlich eigenen Kompositionen, in denen sich die
Erfahrungen der vergangenen Jahre deutlich wiederspiegeln.
Ein weiterer
markanter Punkt in seinem Leben ist die Zusammenarbeit mit dem
holländischen Saxophonisten Boris Vanderlek, der sich als kongenialer
Duo-Partner erweist.
Um dem Nachwuchs
dieses Genres den Weg zu erleichtern, produziert er 1995 zusammen mit
Prof. Herbert Wiedemann von der HdK Berlin ein Lehrbuch für Blues und
Boogie Piano und gibt zahlreiche Workshops in Deutschland, England und
der Schweiz.
1996 gründet er
zusammen mit dem Klavierbaumeister Rainer Schmidt das Plattenlabel ART
BY HEART, unter dessen Namen er auch Alben anderer Künstler produziert.
Bei seinem zweiten
Aufenthalt in Neuseeland stellt er mit einem seiner größten Idole, dem
US-Gitarristen Amos Garrett, eine Band für das Waiheke Jazzfestival
zusammen. Das Zusammenspiel mit diesem Ausnahmemusiker beeinflusst
Willisohns weiteres kreatives Schaffen.
2003 entsteht in
Zusammenarbeit mit Jacques Berndorf, dem meistgelesenen Krimiautor
deutscher Zunge, die Hörbuch-CD „Otto Krause hat den Blues“. Ein
Bluesmärchen der besonderen Art, eine eindringliche Liebesgeschichte.
Seither sind die beiden regelmäßig zusammen auf Tour.
In Zusammenarbeit
mit der Firma Bowers & Wilkins, dem führenden Hersteller für High End
Lautsprecher, nimmt er im September 2004 für Stockfisch Records seine
erste SACD im Direct Cut Verfahren auf. Für Aufnahmetechnik und die
Produktion zeichnet der deutsche Studiopapst, Günther Pauler
verantwortlich.
Im folgenden Jahr
startet Bowers & Wilkins die „Nautilus Tour 2005“ mit Christian
Willisohn als Solokünstler. Durch die Beschallung mit 4 der neuen
Nautilus 801 High End Boxen wird jedes der 20 Konzerte zum
außergewöhnlichen Klangerlebnis.
Im Herbst 2006
produzierte Christian Willisohn in Zusammenarbeit Bowers & Wilkins und
Pauler Akustik ein Live-Album mit Lillian Boutté. Das Konzert wurde in
der intimen Atmosphäre der Incontri Werkhallen mitgeschnitten und wird
voraussichtlich im Frühjahr 2009 erscheinen.
Auf Wunsch des “The
Hague Jazz“ Festivals kam es im Mai 2007 zur erneuten Zusammenarbeit
mit dem niederländischen Tenorsaxophonisten Boris van der Lek. Die
tiefe musikalische Verbundenheit der Beiden ist auch nach der 15jährigen
Pause ungebrochen. Das Konzert in Den Haag wurde für eine DVD Produktion
mitgeschnitten die voraussichtlich im Frühjahr 2009 veröffentlicht wird.
Bisherige
Fernsehmitschnitte:
ARD, ZDF, ORF, BR,
RTL, SAT 1, 3sat, SWR, Deutsche Welle TV, Onyx, CoxTV/New Orleans, M
eins…
Live
Radiosendungen:
WBGO New York, WWOC New Orleans, HR, BR, NDR, SWR, Radio Bremen, u.a.
Filmmusik:
Filmscore für “Der Sonnenstratege” in Zusammenarbeit mit Titus Vollmer
Christian Willisohn
ist in folgenden Formationen zu hören:
Christian Willisohn
-solo-.
Christian
Willisohn Quartet
mit Bodo Matzkeit (drums); Matthias Engelhardt (bass); Titus Vollmer (guitar);
Christian Willisohn & Boris Vanderlek – duo
Christian Willisohn & Lillian Boutté –
duo
Christian Willisohn´s “Southern Spirit”
feat. Lillian Boutté
mit Bodo Matzkeit (drums); Matthias Engelhardt (bass); Titus Vollmer
(guitar); Reinhard Greiner (trumpet), Thilo Kreitmeier (tenor saxophone,
flute)
Christian
Willisohn & Jacques Berndorf
(Blues und
Geschichten)
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